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Zwei tolle Galasitzungen liegen hinter uns

Am 11.01.2020 begann um 19:45 Uhr mit dem Einzug der Gesellschaft der Saalkarneval der Roahser Jonges. Die beiden Sitzungspräsidenten, Wolfgang Genenger und Lothar Beeck, begrüßten als ersten Programmpunkt das diesjährige Kinderprinzenpaar, Seine Tollität Luca I. (Fandrich) und Ihre Lieblichkeit Sophie I. (Luhnen). Die Beiden stellten sich in ihrer Rede vor, tanzten zu ihrem Lied „wir sind zwei echte Fründe“ und animierten das Publikum zum Mitmachen. Luisa aus dem Kinderkarneval sang ein Karnevalsmedley, bei dem das Publikum alle Lieder mitsingen konnte.

Willi & Ernst hatten es direkt erkannt: „Zwei Minuten moderiert, schon hauen die sich den Rotwein in den Kopp“. Diese beiden „Sahneschnittchen“ waren noch zu haben, sie baten „sprechen Sie uns an, wir sagen ja“. Eine Lachsalve jagte die nächste, und als „Nachwuchssänger“ dichteten sie „WMCA“ um in „ROAHAHASER“. Klar, dass sie nicht ohne Zugabe von der Bühne durften, in dieser gab es dann noch einen Seitenhieb gegen die Dülkener.

Das Prinzenpaar der Narrenherrlichkeit Viersen, Rudi I. (Pesch) und Fabienne I. zog mit seinem Gefolge ein, und Rudi I. hatte wie immer keine Rede, sondern freute sich einfach auf eine schöne Sitzung im Rahser, die er nach dem Tanz der Prinzengarde, bei dem er mittanzte, dann im Publikum verfolgen konnte.

Liselotte Lotterlappen wurde erwartet von einem „Inferno der Heiterkeit“. Sie musste sich beim Einzug an den vielen Bäuchen vorbei drücken, hatte aber Verständnis, denn sie war über Neujahr ebenfalls „expandiert“. Sie dachte, das ZDF hätte die Mainzelmännchen abgeschafft, wurde aber mit Blick auf den Elferrat und die Prinzengarde eines Besseren belehrt. Sie benötigte die ganze Bühne inklusive der Reihe der Prinzengarde und brachte mit Cordula Grün alle zum Schwitzen.

Nach diesem Auftritt gab es kein Verschnaufen für die Roahser Prinzengarde. Anne Genenger, Markus Goletz, Andreas Gütjens, Alex, Michaela und Sandra Hofer konnten „poppe, karte, danze“. Sie meinten „hätte, wenn und aber, hück oder nie“, dann stand Sandra auf den Schultern von Alex, denn „kumm, mer lääve hück Nach“ Anne, Michaela und Sandra „schrieve jeschichte“. Danach fühlte man sich in den wilden Westen versetzt, denn zu den Akteuren auf der Bühne gesellten sich noch Anne Goletz, Ilona Hofer, Jasmin Hörkens, Markus Klaps und Alex Samakovlis, und alle tanzten im Cowboy-Outfit zu den Klängen von „Oh Susanna“ einen tollen Linedance.

Nachdem alle wieder im Hier und Jetzt waren, rief Wolfgang Michael Reiners auf die Bühne. Michael begleitet als Roahser Jong seit vielen Jahren den Roahser Karneval und organisiert als 1. Vorsitzender des Fidelen Kränzchen Viersen mit seinem Team tolle Veranstaltungen im Karneval. Für seine Aktivitäten im Viersener Karneval hat der Vorstand der Roahser Jonges beschlossen, ihn zum Ehrensenator zu ernennen.

Nach der Pause besang Celina Hardie die „Tulpen aus Amsterdam“, dann kamen auch die restlichen Roahser Mädches (Anne Genenger, Jasmin Hörkens, Michaela und Sandra Hofer, Nadine Mihm und Britta Schulte) und forderten das Publikum auf „kumm, loss mer danze, loss mer fiere, dann is alles im Lot“. Sie wirbelten über die Bühne, so dass man wahrlich mitsingen konnte „he im Roahser tanzt der Bär, mer fiere Fasteläär“, allerdings stimmte nicht so ganz: „Home is, where the Dom is“, aber das war egal, denn man sah „Mädsche, överall nur lecker Mädsche“. Verabschieden wollten sie sich mit Bella Ciao in einer fetzigen Version, bevor sie es dann doch in allen Sprachen taten: „ Tschö mit ö, bye mit ei, tschau mit au, salü mit ü“

Danach zeigte Wolfgang einmal mehr, dass er als Sitzungspräsident „Löcher“, die durch Verspätung der Künstler entstehen, hervorragend überbrücken kann, so dass das Publikum nichts davon mitbekommt. Er rief ausgewählte Karnevalisten aus allen Stadtteilen auf die Bühne und ließ sie den „Stiefeföttchestanz“ tanzen. Das war eine gelungene Darbietung, und der verspätete „Sitzungspräsident“, Volker Weininger, hatte es mit dem gut aufgelegten Publikum leicht, im Programm weiter zu machen. Er erzählte „leicht angeheitert“, dass sein Bekannter Hermann ein Leben am Intelligenzminimum lebt, denn er wollte mit einem Grasbüschel den Mähdrescher anlocken. Das Publikum kam aus dem Lachen nicht heraus, und auch Frau Kühne konnte daran anknüpfen. Frau Kühne hat Erfahrung mit Tinder und findet es toll, dass die Leute schon klatschen, wenn man es bis zur Hochzeit schafft. Obwohl Frau Kühne die 4. Rednerin an diesem Abend war, hörte das Publikum aufmerksam zu und applaudierte wie bei der ersten Rede.

Danach stand ein riesiger Lautsprecher auf der Bühne, aus dem ohrenbetäubend laut „Can`t stop“ gespielt wurde. Michael Schiffer spielte dazu das Gitarrensolo, während die Wibbels Lothar Beeck, Wolfgang Ditzen, Bernd Gütjens, Michael Linnartz, Philipp Luhnen, Jonas Schiffer, Sebastian und Torsten Lennartz auf die Bühne zogen. Plötzlich war der Lautsprecher weg, und ein Auto nebst Zeitmaschine stand auf der Bühne, die von Tobias Funk programmiert wurde. Die Wibbels waren im Jahr 1985 und hatten die „Power of Love“. Danach rief Tobias aufgeregt, wenn das Auto 140 km/h fährt, könne das Publikum einen Superknaller erleben. Die Zeitmaschine katapultierte alle ins Jahr 1955, hier wurde natürlich mit „Rock around the clock“ ein fetziger Rock’n Roll getanzt. Dann waren sie wieder im Jahr 1985, gaben Gas und hatten Spaß, bis Doc Tobi wieder kam und rief: „1.21 Gigawatt? Was zum Teufel ist ein Gigawatt?“ Die Zeitmaschine wurde auf das Jahr 2015 programmiert, und die Wibbels bewegten sich auf „I like to move it“. Plötzlich waren sie im Jahr 1855 und tanzten als Indianer zu „Wild ist der Westen, schwer ist der Beruf“. Doc Tobi wollte, dass die „Marty’s“ mit ihm zurück in die Zukunft kommen, jedoch war die Zeitmaschine kaputt und warf verschiedene Jahre durcheinander. Die Wibbels zeigten einen Charleston, surften in the USA, zeigten WMCA, sangen „Backstreet’s back, alright“ und tanzten anschließend noch Macarena. Doc Tobi wusste nicht, was los war, er bekam die Zeitmaschine nicht repariert, es piepte, alle waren „atemlos“, dann waren sie im Jahr 2085 und hatten ein „Space Taxi to the sky“. Danach sprang die Zeitmaschine ins Jahr 2020, und die Wibbels waren zu Hause, „hück oder nie“ konnte dann auch endlich Doc Tobi mittanzen.

Nach den Wibbels brachte Kommando 3 den Saal mit bekannten Karnevalsliedern noch einmal richtig zum Brodeln. Die Gruppe schaffte es, dass das Publikum eine große Polonaise durch den Saal machte, die von Prinz Rudi I. angeführt wurde und den fulminanten Abschluss einer großartigen Sitzung bot.

In der 2. Sitzung am 18.01.2020 kam Oskar nach dem Jahr als Kinderprinz wieder voller Power auf die Bühne und fragte die Sitzungspräsidenten, welche Pflegestufe man denn da im Publikum sitzen hatte. Er erzählte aus dem Leben mit seiner Familie und brachte das Publikum immer wieder zum Lachen, aber das ist man von Oskar ja schon gewohnt.

In dieser Sitzung wurde Horst Maskos als Ehrensenator ausgezeichnet, denn Horst ist immer zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird, sei es im Saal oder in der Wagenhalle.

Zwischendurch brachten die Dröpkes den Saal zum Brodeln, während Kommando 3 auch diesmal wieder mit einer Riesenpolonäse durch den ganzen Saal einen grandiosen Abschluss bildete.

Am Ende beider Sitzungen kamen alle Aktiven auf die Bühne, um zum Finale „unser Stammbaum“ zusammen zu singen. Das Publikum sang aus vollem Herzen mit, und die Anwesenden der Sitzungen waren sich einig, dass es fantastische Sitzungen mit einem hervorragenden Programm gewesen sind.